Deine Checkliste für ein gelungenes Freeride-Erlebnis in den Bergen

1.  Du brauchst eine Portion Mut:

      Denn Freerider, die sich abseits der gesicherten Pisten bewegen, gehen immer ein Risiko ein. Allgegenwärtig sind die alpinen Gefahren und die sollte man auch ernst nehmen.

 

 

2.  Mögliche Gefahren kennen:

      Lawinenabgang, Gletscherspalten, durch Schnee verdeckte Steine und Bäume, Gewitter, Kälte, Wind, Wetterumschwünge, Verirrungsgefahr, um einige zu nennen. Doch mit der passenden Ausrüstung, einer guten Vorbereitung und der richtigen Einstellung kannst du einige Risiken minimieren. Und wenn du meinst, nur weil du eine Abfahrt ohne Aufstieg, sondern mit Hilfe einer Gondel oder Lift erreichen kannst, dass du dich dadurch im gesicherten Gelände befindest, liegst du falsch. Sobald du die gesicherte Piste verlässt, bist du den gleichen Risiken ausgesetzt, als ob du dich fernab der Zivilisation befindest.

3.  Die Ausrüstung:

      Dein Rucksack sollte ein LVS-Gerät, eine Lawinensonde, eine Lawinenschaufel, einen Airbag, und eine Jause beinhalten. Zudem solltest du den Umgang mit der Sicherheitsausrüstung regelmäßig trainieren, denn wer sie nie praktisch anwendet, der wird sie im Notfall auch nicht zweckmäßig und schnell einsetzen können. Ach, und was ihr auf keinen Fall vergessen dürft: eh klar, den Schnaps!

 

 

4.  Das passende Ski-Modell:

      ist entscheidend, ob du Spaß hast oder nur auf die Schnauze fliegst. Für das Freeriden eignet sich nämlich ein alpiner Ski nicht wirklich. Du brauchst richtig breite Bretter, auf denen du im Tiefschnee surfen kannst, wie ein richtiger Wellenreiter. Für Anfänger eignet sich eine Skibreite von 85-100mm, da man mit diesen Skiern auch auf der Piste fahren kann, sie im Gelände dennoch genug Auftrieb bieten und zugleich drehfreudig sind. Damit du nicht so tief einsinkst, sind Stöcke mit größeren Tellern empfehlenswert. Ach ja, und wenn du meinst du musst gleich mit der größten Powderlatte anfangen, dann wirst du wahrscheinlich etwas überfordert sein.

 

 

5.  Lagebericht checken:

      bevor du ins Gelände gehst, ist es absolute Pflicht den Lawinenlagebericht zu checken. Du kannst dir diesen täglich ab 07.00 Uhr, hier downloaden. Außerdem solltest du ein guter Beobachter sein, denn alleine schon die Schneedecke verratet dir einiges über die aktuelle Gefahrensituation.

 

 

 

Wenn du noch nie im Gelände unterwegs warst, keine Erfahrung im Freeriden, dennoch so richtig Bock drauf hast, dann bieten dir die Skifriends in Hochfügen die optimale Gelegenheit, um mal so richtige Powderluft zu schnuppern, inkl. Sicherheitsausrüstung und einer Menge wertvoller Tipps.